SV Londa Rothenkirchen - VFC Reichenbach 0:2 (0:1)

ALLER GUTEN DINGE SIND DREI Am letzten Samstag durfte sich die 1. Mannschaft des VFC Reichenbach endlich über den lange ersehnten ersten Sieg freuen. Somit endet eine sieglose Leidenszeit von 168 Tagen.

Tage die oft an den Nerven aller Beteiligten genagt haben.

Tage in denen es manchmal schwer war neue Motivation zu finden.

Tage an denen andere festgelegt haben wer Abstiegskampf kann und wer nicht.

Eines steht fest, das Thema Abstiegskampf wird es für den VFC in dieser Saison nicht geben, damit muss man sich erst eine Liga höher auseinandersetzen. Aber nun zum Spiel:

Die Partie in Rothenkrichen begann schwungvoll. Beide Mannschaften erspielten sich eine Reihe von Chancen, wobei die Hausherren durch den starken Richter immer und immer wieder Gefahr auf Reichenbacher Gehäuse ausstrahlten. Die Größte Chance für den VFC hatte in der Anfangsviertelstunde Szameitat der nach einem Freistoß von Schneider plötzlich frei vor dem Tor an den Ball kam. Leider konnte er den Ball nur mit der Brust abfälschen sodass der Ball Zentimeter am Tor vorbeiging. Dann kam die wohl spielentscheidende Phase der Partie. Nach einem Fehler im Aufbauspiel der Rothenkirchener erkämpfte sich der VFC Reichenbach auf Höhe der Mittellinie den Ball, dieser wurde weiter auf Barthel gepasst und er hatte das richtige Gespür und Schoss aus ca. 45 Metern unhaltbar in den Kasten der Rothenkirchener. 25. Minute – 1:0 VFC Reichenbach 96. Eine Minute später dann die nächste Schlüsselszene. Der bis dahin so spielstarke Richter wurde aufgrund einer Tätlichkeit vorzeitig unter die Dusche geschickt. Ab jetzt hieß es 10 gegen 11 und das kannte man ja noch aus der Partie in Ruppertsgrün. Man wollte nicht wieder den gleichen Fehler machen und in Überzahl Punkte liegen lassen, also versuchte man durch Ballbesitz wieder Ruhe in die Partie zu bekommen. Dies gelang auch relativ gut, nur der letzte Pass oder der letzte Funke Entschlossenheit wollte bis zur Halbzeit nicht gelingen um vielleicht endgültig und vorzeitig den Deckel drauf zu machen.

In der Halbzeit beschloss man weiter auf Geduld zu setzen und machte klar, dass eine stabile Defensive und die nötige Geduld der Schlüssel zum lange ersehnten Erfolg sein wird. Die Zweite Halbzeit begann wie erwartet. Rothenkirchen überließ den Ball weitestgehend dem VFC und versuchte durch Konter die Abwehr des VFC zu überwinden, doch die Mannen um Abwehrchef Schneider hatten das Geschehen stets unter Kontrolle. In der 65. Minute dann endlich die Erlösung. Goller hatte außerhalb des Strafraums den nötigen Platz um gezielt mit all seiner Ruhe und Routine den Ball zum so wichtigen 2:0 aus Sicht des VFC zu versenken. In Folge dessen erspielte sich der VFC weitere Chancen durch Schürer, Szameitat und den nach langer Verletzungspause zurückgekehrten Döring.

Das Fazit des Tages lautete: „Was lange währt wird endlich gut.“ (FP)